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Plis Chaos
Am 14.04.2026 um ca. 15:00 Uhr war ich mit meinem Verwandetn in der Notaufnahme, da er unter sehr starken Schmerzen litt. In so einer Situation erwartet man zumindest ein Minimum an Verständnis und Menschlichkeit.
Leider wurden wir hier so behandelt, als wären wir keine Menschen. Natürlich ist man in einem Notfall gestresst und vielleicht auch etwas durcheinander – genau dafür sollte jedoch in einem medizinischen Umfeld Verständnis vorhanden sein.
Vor Ort waren drei Mitarbeiterinnen (eine jüngere und zwei ältere). Besonders die beiden älteren Damen traten uns gegenüber sehr arrogant, respektlos und unfreundlich auf. Ihr Verhalten war absolut unangemessen und hat die Situation zusätzlich belastet.
Ich habe grossen Respekt vor allen Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, und bin grundsätzlich sehr dankbar für diesen wichtigen Beruf. Umso enttäuschender ist es, wenn man auf Personal trifft, das offensichtlich keine Empathie zeigt.
Wenn man diesen Beruf ausübt, sollte man sich bewusst sein, dass man mit Menschen in schwierigen und oft schmerzhaften Situationen zu tun hat. Sollte dies nicht mehr der Fall sein oder die Motivation fehlen, wäre es vielleicht sinnvoll, über eine berufliche Veränderung nachzudenken.
Ich habe am 15.05.26 (01:30) Angerufen für einen Notfall. Die Frau Antwortete direkt , kommen Sie vor Ort , Ich bediene Sie nicht Medizinisch über das Telefon und hing DIREKT wieder auf ! Was für eine Frechheit ? Stellt euch vor Ihr braucht Medizinische hilfe bei einem Notfall und sie legt nach maximum 10 Sekunden auf.
Ich war zweimal innerhalb von weniger als 24 Stunden im Notfall des Kantonsspitals Luzern wegen extrem starker Rückenschmerzen mit Ausstrahlung ins Bein. Die Schmerzen waren so stark, dass ich nicht sitzen und nicht liegen konnte, sondern nur stehen oder laufen. Ich habe mehrfach geweint und klar kommuniziert, wie schlecht es mir ging.
Beim ersten Besuch wurde keine gründliche körperliche Untersuchung meines Rückens oder Beins durchgeführt. Es erfolgte keine Bildgebung, keine Blutuntersuchung und keine weiterführende Abklärung. Ich erhielt lediglich Medikamente und wurde nach Hause geschickt.
In der Nacht verschlimmerte sich mein Zustand massiv, weshalb ich am frühen Morgen erneut den Notfall aufsuchte. Dort erhielt ich Morphium und weitere starke Schmerzmittel, jedoch ohne relevante Schmerzlinderung. Trotz weiterhin extremer Schmerzen fragte ich ausdrücklich, ob weitere Abklärungen wie ein MRI oder andere Untersuchungen gemacht werden könnten.
Die Antwort der Ärztin war einfach und klar: „Nein.“
Mir wurde gesagt, es liege keine neurologische Auffälligkeit vor und alles werde von alleine besser. Auch diesmal erfolgte keine weiterführende Diagnostik, und ich wurde erneut nach Hause geschickt.
Erst in einem anderen Spital wurde ich ernst genommen. Dort stellte man neurologische Ausfälle fest, führte sofort ein MRI durch und diagnostizierte einen schweren Bandscheibenvorfall mit Nervenbeteiligung. Ich musste stationär aufgenommen und weiter behandelt werden, wobei sogar eine Operation in Betracht gezogen wurde.
Rückblickend bin ich sehr enttäuscht und schockiert über den Umgang mit meiner Situation im Kantonsspital Luzern. Ich bin überzeugt, dass bei einer früheren ernsthaften Reaktion und Abklärung viel unnötiges Leid hätte verhindert werden können. Hätte man rechtzeitig reagiert, hätten die extremen Schmerzen möglicherweise gelindert und sogar eine drohende Operation verhindert werden können.
Ich hoffe sehr, dass solche Situationen künftig sorgfältiger beurteilt werden und Patientinnen und Patienten mit starken Schmerzen und neurologischen Symptomen ernst genommen werden.
Die Krankenhausleitung diagnostizierte vor drei Tagen einen Riss im Daumen meiner Frau und legte einen Gipsverband an. Der Gipsverband musste jedoch einige Tage später entfernt werden und die Schmerzen begannen erneut, sodass wir erneut in die Notaufnahme gingen. Die dort arbeitende Dame schickte uns unverrichteter Dinge wieder nach Hause, da die Behandlungen sehr teuer waren. Wir hatten das Gefühl, dass Ausländern etwas Böses angetan wird und müssen nun mit unseren Schmerzen zu Hause warten, da der Hausarzt geschlossen hat..!
Wenn Datum und Uhrzeit unseres Eintreffens in der Notaufnahme festgelegt sind, können wir ins Krankenhaus kommen und unsere Beschwerden mündlich vorbringen.
21.04.2025
Um 11:45
Cemil Demir
Eine lebensbedrohliche Allergie musste im Notfall sofort behandelt werden. Schon beim Eingang in der Notaufnahme wurden wir sehr freundlich und kompetent behandelt und es hatte sehr sehr viele andere Patienten. Vor allem unsere FAGE mit Vornamen Agnesia (oder ähnlich, sorry) war unglaublich, vielen vielen Dank. Danach auch hinten in der Notaufnahme, wo wir dann mit unserer Tochter hin mussten, wurde sie sehr gut betreut. Wir können froh sein, solche Engel in der Nähe zu haben und bedanken und aus tiefem Herzen für all die Fachkräfte, die im Stress Höchstleistungen bringen. Man sollte sich dies wieder einmal bewusst werden, statt immer zu nörgeln. Sie geben ihr Bestes, müssen sich ständig neuen Situationen aussetzen, haben Dauerstress und werden von Patienten die 2x Erbrechen mussten oder wegen einer Influenza die vor 2 Stunden begonnen hat, zusammengeschissen. Respekt an all die FAGE's und dipl. Fachfrauen und Männer. Vielen Dank, dass ihr euch so intensiv und nett um unsere Tochter gekümmert habt.
Das Personal hier, egal ob die Dame an der Info, die Pflegefachfrau oder die Ärztin, alle sind auch früh am Morgen ausserordentlich freundlich, nett und hilfsbereit. Ich hatte mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Vielen Dank für Ihre wertvolle und sehr wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft. Und dies, obwohl es sicher nicht immer ganz einfach ist.