Klinik für Dermatologie | Universitätsklinikum Essen
2,8
Puan
North Rhine-Westphalia genelinde Özel Hastane ortalaması 3,5
199
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Lolisaurus
Die Wartezeiten der offenen Sprechstunde sind eine Zumutung. Weniger als 7 Std Wartezeit sind ohne Termin nicht drin. Ich wüsste gerne, warum Patienten mit einem einfachen Anliegen, dass innerhalb 10 Minuten geklärt werden kann, so lange warten müssen. Die Ärzte waren jedoch immer sehr nett und hilfsbereit.
Nach einer Sarkomentfernung wurde ich intern in die Hautklinik Station H1 verlegt und dort von Dr. Tilkorn wieder zusammengeflickt, dem ich nur meinen herzlichsten Dank aussprechen kann. Ich fühlte mich fachlich kompetent und detailliert beraten und 6 Tage lang sehr gut betreut. Das Pflegepersonal ist empathisch und hat auch im größten Stress immer ein offenes Ohr für alle großen und kleinen Nöte - auch hier lieben Dank! Es war ein angenehmer Aufenthalt, sofern man bei einem Krankenhaus davon sprechen kann :-)
Ich war im Leben lange nicht mehr so enttäuscht. Am liebsten würde ich garkeine Sterne geben. Alles was hier in den Rezensionen steht ist mit Abstand unübertrieben und noch harmlos erklärt. Das Personal ist abgrundtief asozial, frech, abgehoben und ungebildet. Das was dort in der Poliklinik abgeht ist absolut falsch. Am schlimmsten ist das Personal und deren „System“. Es fängt schon allein am Empfang an wo die 2 Frauen sitzen, die denken sie würden da mit einem Doktor Titel sitzen und besser als jeder anderer dort sein. Ironische Tonlage, freche Kommentare und Zwinkern um Machtverhältnisse darzustellen. Nach 3 und halb Stunden Wartezeit fragte ich wie lange es noch brauche, weil ich einen Neurodermitis Notfall hatte. Alles juckte, brennte und blutete seit 3 Stunden. Sie meinten ich solle noch weitere 2 Stunden warten, da mein Notfall nicht so wichtig wäre wie die Patienten mit Termin. Selbst die Zentrale Notaufnahme der Uniklinik sagte, dass sie des Öfteren Angelegenheiten mit der Poliklinik haben, da Sie einfach faul sind und alles andere machen als zu arbeiten. Quatschen übers Privatleben, ja nicht unterbrechen. 0 Sterne. Nach 4 Stunden bin ich abgehauen.
Ich wurde mehrere Wochen stationär in der dermatologischen Klinik behandelt und meine Erfahrung war insgesamt sehr enttäuschend und frustrierend.
Das größte Problem war aus meiner Sicht die mangelnde und inkonsistente Kommunikation. Während meines gesamten Aufenthalts hatte ich häufig das Gefühl, über meinen eigenen Gesundheitszustand, den Behandlungsplan und den weiteren Verlauf im Unklaren gelassen zu werden. Wichtige Informationen – wie Laborwerte, Anpassungen der Medikation oder die Begründung für Entscheidungen – wurden nicht proaktiv kommuniziert. Selbst auf direkte Nachfragen erhielt ich oft nur vage oder widersprüchliche Antworten.
Als Patientin führte das bei mir zu einem dauerhaften Gefühl von Unsicherheit und fehlender Kontrolle über die eigene Behandlung. Meiner Meinung nach entspricht das nicht dem Standard, den ich von einer Universitätsklinik erwarten würde.
Auch die Dauer meines stationären Aufenthalts war aus meiner persönlichen Sicht schwer nachvollziehbar. Es gab längere Phasen, in denen ich keine aktive Behandlung wahrgenommen habe, die zwingend einen stationären Aufenthalt erforderlich gemacht hätte. Gleichzeitig wurde eine mögliche Umstellung auf eine ambulante Weiterbehandlung nicht transparent mit mir besprochen.
Darüber hinaus habe ich einige Interaktionen mit dem Personal als wenig empathisch und teilweise abweisend empfunden. Mir ist bewusst, dass der Klinikalltag anspruchsvoll ist, dennoch hat die Art der Kommunikation meine Situation zusätzlich belastet.
Positiv hervorheben möchte ich, dass es auch einzelne Mitarbeitende gab, die professionell und unterstützend waren. Diese wirkten jedoch eher wie Ausnahmen.
Insgesamt kann ich die Klinik auf Basis meiner persönlichen Erfahrung nicht empfehlen. Aus meiner Sicht besteht deutlicher Verbesserungsbedarf, insbesondere in den Bereichen Kommunikation, Transparenz und patientenorientierte Betreuung.
Ich wurde ohne Befunde für mehrere Tage dort aufgenommen, aufgrund einer ansteckenden Behandlungsresilienten Hauterkrankungen meiner Mitbewohnerin, die seit über einem halben Jahr bestand. In dem gesamten Zeitraum hatte ich weder Symptome, wir haben sämtliche hygienische Vorsichtsmaßnahmen getroffen um eine Ansteckung zu verhindern und darüber hinaus hatte ich mich immer wieder präventiv mitbehandelt. Uns wurde nicht zugehört, und Personen, die offensichtlich regelmäßigen Hautkontakt hatten wurden nicht in die Klinik gebeten. Eine Analyse über potenzielle Ursachen der Behandlungsressilienz erfolgte nicht. Die Entscheidungen die dort getroffen wurden sind in keinster Weise nachvollziehbar. Einfach nur ärgerlich, für mich, für den gesamten Genesungserfolg und für Menschen, die den Platz vielleicht dringender gebraucht hätten.
Leider musste ich feststellen, dass dort erhebliche organisatorische und fachliche Mängel bestehen.
Zunächst wird die Reihenfolge der Patientinnen und Patienten nicht nach den vergebenen Nummern oder Terminen eingehalten. Das führt zu erheblicher Unordnung und Unzufriedenheit im Wartebereich.
Darüber hinaus ist die ärztliche Untersuchung auf einem unzureichenden Niveau. Es werden keine geeigneten medizinischen Geräte zur Untersuchung der Haut verwendet, und die Patientinnen und Patienten werden häufig aufgefordert, ihre eigene Diagnose zu äußern. Dies ist völlig unangemessen, da man als Patient unmöglich alle Körperstellen selbst beurteilen kann.
Besonders kritisch ist, dass die Behandlungs- und Therapieentscheidungen oft ohne klare medizinische Grundlage getroffen werden. Die Verschreibung von Medikamenten wirkt teilweise zufällig und nicht auf fundierte Diagnosen gestützt. Außerdem wird die Überweisung und die Empfehlung des überweisenden Arztes nicht beachtet oder respektiert, was die Kontinuität der Behandlung erheblich beeinträchtigt und beim Patienten großes Misstrauen hervorruft.
Zudem scheint sich die Diagnose häufig ausschließlich auf die visuelle Beurteilung zu stützen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das menschliche Auge Farben und Hautveränderungen nicht immer zuverlässig unterscheiden kann – ein klarer Hinweis darauf, dass der Einsatz diagnostischer Geräte notwendig wäre.
Positiv erwähnen möchte ich, dass das Personal in seinem Umgang sehr höflich und respektvoll ist. Dennoch ist die medizinische Leistung aus meiner Sicht unzureichend und entspricht nicht dem professionellen Standard, den man von einer Universitätsklinik erwarten darf.
„Ein ekelhaftes, planloses System mit Personal, das nicht weiß, was es tut, und desinteressierten Ärzten. Wir haben acht Stunden gewartet, und als Ergebnis haben wir einen neuen Termin bekommen und müssen wieder weitere acht Stunden warten!“