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Manuela Frankenberg
Ich kann nun von einer fünfmonatigen Erfahrung in Bereich KJP berichten. Das Fazit sieht leider eher negativ aus, obwohl es auch positive Erfahrungen gab. Ich versuche es kurz zu halten und auf den Punkt zu bringen. Die Ausbildung der PEDs ist meiner Meinung nach unzureichend für diesen sensiblen Gesundheitsbereich. Hier fehlt es an individuellen Gesprächen und Austausch mit den Eltern - Entlassungsberichte ohne Gespräch, fehlende adäquate Begrüßung von Eltern, sehr Regelgetrieben. Die Ärzte und Ärztinnen hingegen gehen in den Austausch. Da würde ich mir mehr Gespräche mit Inhalt aus ärztlicher Sicht vorstellen.
Meistens wird man gebeten aus Elternsicht zu berichten. Ich füge noch ein Foto des Eingangsbereichs der Tagesklinik bei. Wichtig: immer klingeln, auch wenn beide Türen offen stehen!!!! Solltest du die offenen Türen als Einladung sehen, wirst du wie ein Verbrecher über den Hinterausgang nach draußen geführt. Dieser Umgang und noch drei weitere sind sehr ausbaufähig! Aus meiner einseitigen Elternsicht ist das Personal der Tagesklinik mit einem schlechten Kindergartenpersonal zu vergleichen. Ich habe mir viel mehr Einfühlsamkeit und höflichen Umgang gewünscht. Ich fühle mich als liebevolle Mutter von der Mehrzahl des Personals in der KJP gequält.
Als dreifacher Familienvater habe ich meine Kinder leider mehrfach in Ihrem Haus behandeln lassen. Dabei habe ich folgende Erfahrungen gemacht, die ich Ihnen mit großem Bedauern mitteile. Ich bin mir auch ziemlich sicher, das alles bekannt ist und sowieso ignoriert wird, aber trotzdem möchte ich die Gelegenheit nutzen meine Erfahrungen auch anderen mitzuteilen.
Unzumutbare Wartezeiten:
Es kam mehrfach vor, dass wir und andere bis zur acht Stunden ohne jede Information im Wartebereich verbringen mussten, um uns mitzuteilen das sich das Kind ausruhen soll. Für Eltern und vor allem für erkrankte oder verletzte Kinder ist diese Ungewissheit besonders belastend. Eine solche Dauer ohne klare Perspektive auf eine Behandlung kann nicht im Sinne des Kindeswohls sein.
Besonders enttäuschend war für uns das Verhalten des diensthabenden Chirurgen:
Als das Kind nach 6 Stunden nicht sofort auf seine Anweisungen reagierte, sollten wir einfach weiter warten ohne Gewissenheit wann der Herr Chirurg wieder Lust hat.
Dieses Vorgehen empfand ich als wenig sensibel und unprofessionell.
Im Wartezimmer war die Klima auf 20 Grad gestellt (im Sommer) und mein Kind war einfach nur kalt und trotzdem sollten wir fast 1 weitere Stunde dort warten ohne Gewissenheit wann es weiter geht. Die Behandlung habe ich dann unterbrochen, weil der Herr Chirurg sich nach meiner Beschwerde sich zusätzlich Zeit gelassen hat.
Ich hoffe sehr, dass Sie diese Rückmeldung zum Anlass nehmen, Ihre Abläufe zu überprüfen und das Wohl der kleinen Patientinnen und Patienten stärker in den Mittelpunkt zu rücken.
Lebensbedrohlicher Notfall – respektlos behandelt – keine Aufklärung
Ich schreibe diese Bewertung in der Hoffnung, dass sich die Leitung des
Kinderkrankenhaus Wilhelmstift
mit diesem Vorfall ernsthaft beschäftigt.
Am 28.02. gegen ca. 16–17 Uhr erlitt mein 2 Monate alter Sohn einen akuten lebensbedrohlichen Notfall.
Er wurde plötzlich bewusstlos, hatte keinen Puls und keinen Herzschlag mehr und war komplett blau und lila.
Mein Sohn lag etwa acht Minuten regungslos in meinen Armen, bis der Rettungswagen eintraf. In dieser Zeit musste ich davon ausgehen, dass mein Kind stirbt.
Der Notarzt sagte mir, ich solle hinter dem Rettungswagen herfahren, da ich als Vater dabei sein sollte, auch wenn ich nicht im Rettungswagen mitfahren durfte.
Am Rettungseingang wurde ich vom Security-Personal extrem respektlos behandelt. Obwohl ich mehrfach erklärte, dass mein Baby gerade in Lebensgefahr war, wurde ich angeschrien und aufgefordert sofort wegzufahren. Mein Kennzeichen wurde aufgeschrieben und ich wurde mehrfach unter Druck gesetzt mein Auto umzuparken.
Der Security-Mitarbeiter beleidigte mich und rief mir später hinterher. Außerdem drohte er mir mit den Worten:
„Warte ab, du wirst sehen.“
Ein solches Verhalten gegenüber Eltern in einer akuten Lebensgefahr-Situation ist aus meiner Sicht völlig inakzeptabel.
Noch unverständlicher ist die medizinische Situation:
Mein Sohn wurde am 28.02. in die Notaufnahme gebracht, nachdem er ohne Puls und Herzschlag bewusstlos war, dennoch wurde uns bis zum 01.03. abends nicht erklärt, was passiert ist.
Uns wurde lediglich mitgeteilt, dass wegen Ärztemangel erst am nächsten Tag ab 10 Uhr ein Arzt Zeit hat, uns aufzuklären.
Für Eltern eines Babys, das fast gestorben wäre, ist eine Wartezeit von über 24 Stunden ohne Erklärung nicht akzeptabel.
Zusätzlich hat eine Pflegekraft zum Abschluss gesagt:
„Brauchen Sie noch etwas – außer einen Arzt?“ und dabei gelacht.
Das empfanden wir als sehr respektlos in einer Situation, in der wir große Angst um unser Kind hatten.
Ich bitte die Klinikleitung ausdrücklich um Stellungnahme zu:
• dem Verhalten des Security-Mitarbeiters
• der fehlenden ärztlichen Aufklärung über mehr als 24 Stunden
• dem respektlosen Umgang in einer lebensbedrohlichen Situation
Wir erwarten eine ernsthafte Aufklärung dieses Vorfalls.
Wir waren am Samstag in der Notaufnahme. Wir waren zwar 6 Stunden insgesamt hier, aber es kamen wirklich viele Notfälle rein. Wir wurden respektvoll und nett behandelt. Es wurde auch ungeduldigen und unfreundlchen Wartenden gegenüber sehr respektvoll gesprochen.
Danke an Sophia für ihre vorsichtigen Hände beim EKG und die Geduld bis der Lütte tief genug schlief und danke an Frau Dr. med.A. Hohm für die ausführliche Behandlung und Hilfe.
Ihr seid ein tolles und kompetentes Team! 🍀
Echt ein tolles Krankenhaus von den Ärzten und der größe auch der Spielplatz am Krankenhaus ist mal eine schöne Erholung von Zimmer.
Doch die Reinigungskräfte lassen echt etwas zu wünschen für ein Kinderkrankenhaus da dort auch Kinder sind die auf den Boden unterwegs sind sollte man echt etwas mehr Aufmerksamkeit drauf legen.
Genauso das Essen finde ich sehr wenig mein kleiner hatte sehe oft noch Hunger auf anfrage mehr zu bekommen war nur die Ansage nein es ist genau vorgegeben wieviel jeder bekommt.
Aber die Ärzte einfach nur klasse die sind das aller beste muss ich sagen.
Haben zeit und sind total lieb zu den Kindern.
So etwas nennt sich Kinderkrankenhaus. Wir saßen mit unser Tochter sechs Stunden (Freitagsnachts bis 3 Uhr) in der Notaufnahme. Angehende Blutvergiftung nach Wespenstich. Eingestuft nach Farben der Dringlichkeit wären wir am Ende nie drangekommen, wurden immer wieder in der Warteschlange nach hinten verschoben (keine Frage bei wirklichen Notfällen, aber wir haben die „Notfälle“ selbst gesehen) und es hat sich auch keiner bemüht einmal „kurz“ draufzuschauen, auch nach Rückfragen wurde lieber stumpf abgewiesen als die Zeit zu nutzen, wir hätten am Wochenende lediglich Antibiotikum zur Behandlung gebraucht und wären weggewesen. Es wurde wirklich unwillkürlich gehandelt. Wir haben sogar mitbekommen wie eine Familie ohne Wartenummer und ohne Notfall nach mehrfacher Einredung auf einen Mitarbeiter nach kürzester Zeit plötzlich dran war und fünf Minuten später fertig war. Wir gehen so gut wie nie zum Arzt und waren auch so gut wie noch nie im Krankenhaus. Und auch erschrocken mit welchen Wehwehchen die Menschen in die Notaufnahme fahren. Wir hätten auch hier gern verzichtet und aber diese Sache brauchte nun mal eine Behandlung. Scheint in Deutschland aber leider nicht mehr möglich zu sein. Nie wieder würden wir dieses Krankenhaus im Notfall anfahren.
7 Stunden! Unser Sohn (7 Jahre alt) wartet mit uns seit über 7 Stunden mit seinem gebrochenen Arm in der Notaufnahme! Nie wieder Wilhelmstift! Das kann doch nicht normal sein!
Nachrag um 3:00 Uhr: der Arzt und die Schwester waren super.
Aber die Wartezeit war extrem.
Die Mitarbeiter und Ärzte im Kinderkrankenhaus Wilhelmstift sind freundlich, engagiert und haben uns bisher immer geholfen.
Leider sind die Wartezeiten jedoch eine echte Katastrophe. Selbst im besten Fall muss man oft mehrere Stunden warten. Gerade mit kranken Kindern ist das für Familien sehr belastend und schwer nachvollziehbar.
Schade, denn medizinisch und menschlich haben wir hier gute Erfahrungen gemacht. Wenn es gelingen würde, die Wartezeiten deutlich zu verkürzen, könnte ich das Krankenhaus uneingeschränkt empfehlen. So hinterlässt die lange Wartezeit leider einen sehr negativen Eindruck und schadet dem ansonsten guten Ruf der Einrichtung.