Reha-Zentrum St. Radegund der Pensionsversicherung
4.4
Rating
59
Reviews
Opening hours
Opening hours not published
Highlights
Accessibility
Wheelchair-accessible entrance
Wheelchair-accessible parking
Wheelchair-accessible toilet
Location
Patient reviews
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Bruno H.
Ich war nach zwei Jahren zum zweiten mal dort auf Reha, ebenfalls wieder über Weihnachten und Neujahr. Diesmal aber in der "normalen" Reha-Abteilung in einem Einzelzimmer. Das hat natürlich den großen Vorteil daß man sich nicht gegenseitig beim Schlafen stôrt und man muß auch tagsüber keine Rücksicht auf Mitbewohner nehmen. Leider bin ich trotzdem manchmal nachts durch laute Geräusche aufgewacht die vom Gang oder aus einem anderen Zimmer kamen. Es kann deshalb nützlich sein z.B. Ohropax mitzubringen. Die Ausstattung des Zimmers war ähnlich wie die vom Doppelzimmer auf der "Station": Behindertengerechtes Bad, allerdings ohne Seifen- und Desinfektionsmittelspender, elektrisch verstellbares Bett, Kühlschrank (ohne Gefrierfach), Zimmersafe mit Zahlenschloß, elektrische Jalousien, Zentralheizkôrper in Zimmer und Bad mit elektronischer Steuerung für das Zimmer. Die Temperatur konnte ich im Zimmer bis auf 25,5 Grad hochstellen, im Bad war noch etwas mehr möglich. Nur war die Luft im Zimmer sehr trocken. Das HD-TV-Gerät an der Wand war mehr als zwei Meter von meinem Bett entfernt, weshalb ich wegen meiner Kurzsichtigkeit vom Bett aus darauf nicht viel erkennen konnte. Die Tonqualität war auch nicht gut. Ich habe deshalb meistens nur mit meinem Smartphone ferngesehen, durch die WLAN-Geschwindigkeit von 7 bis 9Mbit/sec war das mit niedrigerer Qualität kein Problem. Sonst habe ich meine Freizeit teilweise mit dem Lesen von Büchern aus der Bibliothek verbracht, dort gab es aber nur wenige Sachbücher und einen frei zugänglichen PC gibt es nicht mehr. Das Reinigungspersonal hat täglich, auch an Sonn- und Feiertagen vormittags angeklopft und gefragt ob etwas zu machen wäre - vorausgesetzt daß ich gerade im Zimmer war. Sonst konnte man das auch auf dem Gang besprechen. Nach Intervention meiner Abteilungsärztin konnte ich meine Schmutzwäsche wieder auf der "Station" waschen lassen. Bei den jede Woche mindestens einmal stattfindenden Vorträgen konnte ich mir nur selten viel merken, weshalb ich mir gewünscht hätte daß es alles auch auf Papier oder per E-Mail gegeben hätte. Mitbringen sollte man vor allem neuere Befunde, Medikamente und benötigte Heilbehelfe. Man kann Medikamente zwar auch kostenlos in der Zentralordination bekommen, dort ist aber nicht immer alles lagernd. Ansonsten Hausschuhe, besser Turnschuhe und Badesandalen für die Dusche sowie diverse Tag- und Nachtwäsche und Hygienieartikel etc. Es gibt davon auch einiges in der Cafeteria zu kaufen, aber teilweise zu höheren Preisen als im Supermarkt. Handtücher kann man jeden Tag neu vom Reinigungspersonal bekommen. Meine E-Card und meinen Ausweis habe ich nie gebraucht, Bargeld aber schon. Einen Bankomaten gibt es nicht im Haus. Die Essenszeiten im großen Speisesaal variierten stark, Frühstück begann manchmal schon um 6h45, manchmal erst um 8h, man konnte aber meistens auch knapp vor 9h noch etwas bekommen. Das ganze Essen kann ich nicht beurteilen, ich habe immer Reduktionskost erhalten, die war aber durchaus akzeptabel. Salate inklusive Marinade oder Dressing mußte man meistens selber am Buffet holen, ebenso Wasser mit oder ohne Kohlensäure. Alkoholfreies Bier und Limonade konnte man in der Cafeteria gleich nebenan bekommen, ebenso auch andere nützliche Dinge wie z.B. Waschmittel, Zahnbürsten, Zeitschriften, Briefmarken etc., aber keine Rauchwaren, denn die sind ebenso wie alkoholische Getränke im ganzen Haus verboten. Man bekommt sowas aber im nahegelegenen St. Radegund und kann es natürlich auch selber mitbringen, aber man darf sich damit nicht erwischen lassen... Im Aufenthaltsraum im 3. Stock gibt es einen Kaffeeautomaten, wo man jederzeit um 1,10 einen Becher voll haben kann. Tee gibt es in allen Aufenthaltsräumen, aber nur ohne Zucker; den kann man im großen Speisesaal holen. Ein Problem hatte ich nur mit den verschiedenen Schwarzbrotsorten zum Frühstück; von denen habe ich ausnahmslos Blähungen bekommen die meistens noch bis zum Abendessen anhielten. Mir wären deshalb Semmeln oder Weißbrot lieber gewesen, das gab es aber höchstens an Sonn- und Feiertagen.
Ich war dort auf Reha über Weihnachten nach einer schweren Lungenembolie. Als ich hinkam erhielt ich nur ein Bett in einem Doppelzimmer, weil kein Platz in einem Einzelzimmer mehr frei war. Auf meine Anfrage ob ich ein Einzelzimmer haben könnte wenn meine Zusatzversicherung den Aufpreis dafür übernimmt erhielt ich die Auskunft daß der Preis für ein Bett im Doppelzimmer derselbe wäre wie im Einzelzimmer, weshalb eine Zusatzversicherung nutzlos wäre. Das Doppelzimmer war zwar gut ausgestattet mit Kühlschrank, eigenem Badezimmer mit Dusche und eigenem TV-Gerät für jedes Bett, leider konnte man damit nur Programme in SD-Qualität empfangen. Für Programme die nur noch in HD-Qualität ausgestrahlt wurden mußte ich einen der Fernseher in den Aufenthaltsräumen benutzen. Es war in der kalten Jahreszeit auch immer angenehm warm, die Zimmertemperatur lag meistens zwischen 25 und 26 Grad, im Bad waren es mindestens 28 Grad und man konnte die Temperatur auch um bis zu 3 Grad nach oben und unten verstellen. Die Lüftung im Bad war leider nicht sehr wirksam, weshalb man es noch nach einer Stunde riechen konnte wenn jemand das WC benützt hatte. Das Frühstück gab es um 7h30, Mittagessen um 12h und Abendessen um 17h, alles jeweils im Speisesaal, nur an Feiertagen wurden die Essenszeiten teilweise etwas verschoben. Im Großen und Ganzen war das Essen sehr schmackhaft und völlig ausreichend, nur gab es zum Mittagessen leider nie ein Getränk. Man konnte zwar jeden Tag eine kostenlose Flasche Mineralwasser ins Zimmer haben und sich Getränke in der Cafeteria im Erdgeschoß kaufen, die mußte man aber selber zum Essen mitbringen oder erst nach dem Essen im Zimmer trinken. Diätempfehlungen von den Ärzten wurden in der Küche berücksichtigt, man hatte auch meistens die Wahl zwischen mehreren Menüs, die aber schon mehrere Tage vorher bestellt werden mußten. Die Fußböden in Zimmer und Bad wurden täglich aufgewischt, frische Bettwäsche gab es einmal wöchentlich, wenn nötig auch öfter. Im obersten Stockwerk gibt es eine Bibliothek mit zwei PCs, von denen jedoch nur einer ohne Kenntnis eines Login-Paßworts benutzbar ist und das einzige darauf zugängliche Programm ist der Firefox-Browser. Man kann darin die Einstellungen beliebig ändern und Updates und "Add-Ons" installieren, aber man darf den PC nicht ausschalten wenn man damit bei der nächsten PC-Benützung nicht wieder von vorne anfangen will. Ebenso gibt es im obersten Stock eine Waschküche mit zwei Waschmaschinen und einem Wäschetrockner, man muß sich jedoch in eine Benutzerliste eintragen und warten bis man drankommt. Stattdessen kann man die eigene Schmutzwäsche auch der Zimmerschwester übergeben und bekommt die dann nach einigen Tagen gewaschen und gebügelt zurück ohne daß es etwas kostet. Die Therapien fanden stets in irgendwelchen Therapieräumen statt, der Weg dorthin wurde mir bei Bedarf von einem Zivildiener gezeigt. Weil die Räume wegen der Größe des Gebäudes aber teilweise recht weit entfernt sind mußte ich fast jeden Therapietag mehr als hundert Meter zurücklegen, was ich anfangs doch sehr anstrengend fand. Medikamente mußte ich bei der Einlieferung selber mitbringen, wenn mir welche ausgingen bekam ich sie dann aber vom Personal. Das gesamte Personal war auch fast immer sehr freundlich und hilfsbereit. Leider wurden wir jeden Tag schon eine Stunde vor dem Frühstück geweckt um gewogen zu werden. Das hätte man auch später machen können - oder durch Eigeninitiative, so wie die Blutdruckmessung, die man zweimal täglich auch meistens selber machen mußte. Mein Aufenthalt war für drei Wochen geplant und wurde dann vermutlich wegen der Therapiepausen während der Feiertage auf vier Wochen verlängert. Mir wären auch fünf Wochen recht gewesen, das gab es aber leider nicht.
Das Essen war teilweise nicht in Ordnung und die Essenszeiten waren viel zu knapp bemessen. Auch die Therapiedienstpläne waren nicht immer optimal. Die Verantwortlichen haben jedoch das Gespräch gesucht und in den von mir beanstandeten Punkten Verbesserungen versprochen, weshalb ich diese Rezension überarbeitet habe.
Psychisch ist es mir zwar nicht gut ergangen – was ebenfalls mit den Verantwortlichen besprochen wurde –, physisch hat sich meine Fitness jedoch deutlich verbessert. Leider bremst der Gesetzgeber die Therapien an Feiertagen und Sonntagen aus; hier besteht also weiterhin Verbesserungspotenzial. Positiv hervorheben möchte ich die Freundlichkeit der Rezeption, der Reinigungskräfte sowie des Servicepersonals im Speisesaal.
Super Reha,war schon 2 mal dort. Man kann nur eines sagen da passt von der Reinigung bis zum Primar alles. Hoffe wieder dort hin zu dürfen bei der nächsten Reha.
Ich bin nun 3 Wochen hier und kann nur gute Erfahrungen teilen. Das Essen ausgezeichnet das Personal vom Portier bis zum Facharzt freundlich und Entgegenkommend. Die Betreuung perfekt MannFrau bekommt was man braucht Danke
Ich war Mitte Mai 025 bis Anfang Juni 025 nach einer schweren ❤️ OP alle dort sind sehr freundlich das Essen einTräumchen die Gegend sehr ruhig u schön ein traumhafter Ausblick also richtig zum erholen ich bedanke mich bei allen dort die für mich da waren nur zu empfehlen Danke nochmals
Ich war vor kurzem für 3 Wochen in dieser Rehaklinik, ja wo fange ich an, ein modernes sehr sauberes Haus, das größte Lob gilt dem Reinigungspersonal, natürlich auch allen anderen Mitarbeitern von den Kellnerin über die Therapeuten bis zu den Ärzten, alle sehr freundlich und die Therapien waren auf jeden angemessen abgestimmt, ich kann sagen, diese 3 Wochen waren wirklich super. Allerdings weiß ich nicht wo die Leute gegessen haben die in den Rezensionen das Essen gelobt haben, wahrscheinlich in der Privatklinik. Das man die ersten 2 Tage sich nicht aussuchen kann, dafür habe volles Verständnis aber es kann nicht sein, daß man einen nur gewaschenen Eisbergsalat ohne jegliche Würze, eine Scheibe trocken Brot und ein Glas Wasser bekommt weil man kein saures Rindfleisch mag, ich stand hungrig vom Tisch auf und das als Diabetiker. Auch habe ich kein Problem damit das man Reduktionskost bekommt aber zumindest sollte es gewürzt sein, man erzählte uns bei einem der vielen Vorträge, es wird alles frisch gekocht ohne Zusatzstoffe und dann steht auf Menü "Goldaugensuppe", die Suppe jeden Tag gleicher Geschmack, zum Frühstück 3 Wochen der gleiche Schinken und Käse, einzig das Brot ist Lobenswert, auch wenn man unter 3 Menüs mittags und abends dann am PC aussuchen konnte, den Geschmack leider nicht, am Abend der Aufschnittteller, das gleich wie zum Frühstück, mittags und abends nur Wasser zu trinken, einzig der Kaffee am Morgen war in Ordnung. Im großen und ganzen will ich nicht sagen das alles schlecht war was das Essen angeht, doch mit solch einem Angebot kann man wirklich keinen Blumentopf gewinnen. Insgesamt hat mir die Reha aber gesundheitlich gutes gebracht, daher ein danke an die Therapeuten.